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Mit geregeltem Heizkasten

Heizkasten-Prüfkammern mit geregeltem Heizkasten gemäß DIN EN ISO 8990, DIN EN 12412, DIN EN ISO 12567, ASTM C-1363, DIN EN 1121 (Messprinzip)

Heizkasten – Prüfkammern gemäß dem Verfahren mit geregeltem Heizkasten werden vorwiegend zur Ermittlung der stationären Wärmeübertragungseigenschaften von Bauteilen und Bauelementen, wie z. B. Fenster, Profile, Türen und Kuppeln eingesetzt.

Heizkasten-Prüfkammern mit geregeltem Heizkasten

Prinzipdarstellung Heizkasten-Prüfkammer mit geregeltem Heizkasten

Die Prüfkammer besteht im Wesentlichen aus einer Kalt-, einer Warmsektion, dem Heizkasten und einem Prüfrahmen mit Prüfmaske, der zwischen den Kammersektionen positioniert ist. Beide Sektionen und der Heizkasten beinhalten jeweils Wärmetauscher für die Temperierung und Luftleiteinrichtungen mit Lüftern für die notwendige Konvektion.

In der Kaltsektion (gemäß Abbildung, linke Seite) werden die Umgebungsbedingungen außerhalb eines Gebäudes simuliert. Entsprechend erfolgt die Simulation der Innenraumbedingungen in der Warmsektion (gemäß Abbildung, rechte Seite). Die Temperaturbereiche und die Konvektion entsprechen den Vorgaben der Standards, können jedoch in Abhängigkeit des Einsatzfalles individuell angepasst werden. Der geregelte Heizkasten ist in der Warmsektion installiert und umfasst das zu prüfende Bauteil mit der entsprechenden Prüfmaske vollständig. Zahlreiche Sensoren an den Luftleiteinrichtungen, im Innenraum der Sektionen und des Heizkastens sowie am zu prüfenden Bauteil werden zur Erfassung der Temperaturen, der Konvektion und der Luftfeuchte eingesetzt.

Der zwischen der Kalt- und der Warmsektion angeordnete Prüfrahmen nimmt das zu prüfende Bauelement und die Prüfmaske auf und unterbindet weitestgehend seitliche thermische Einflüsse. Während der Prüfung ist der Prüfrahmen luftdicht mit beiden Kammerhälften verriegelt.