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Mit Wärmestrommesser

Heizkasten-Prüfkammern gemäß dem Verfahren mit Wärmestrommesser werden zur Ermittlung der stationären Wärmeübertragungseigenschaften von Mauerwerk eingesetzt.

Heizkasten-Prüfkammern mit Wärmestrommesser

Prinzipdarstellung Heizkasten-Prüfkammer mit Wärmestrommesser


Die Prüfkammer besteht im Wesentlichen aus einer Kalt-, einer Warmsektion und einem Prüfrahmen
, der zwischen den Kammersektionen positioniert ist. Beide Sektionen beinhalten jeweils Wärmetauscher für die Temperierung und die Luftleiteinrichtungen mit Radialventilatoren für die notwendige Konvektion.

In der Kaltsektion (gemäß Abbildung, linke Seite) werden die Umgebungsbedingungen außerhalb eines Gebäudes simuliert. Entsprechend erfolgt die Simulation der Innenraumbedingungen in der Warmsektion (gemäß Abbildung, rechte Seite). Die Temperaturbereiche und die Konvektion entsprechen den Vorgaben des Standards, können jedoch in Abhängigkeit des Einsatzfalles individuell angepasst werden. Der Wärmestrommesser mit Schutzzone ist an der Oberfläche des zu prüfenden Mauerwerkes in der Warmsektion installiert und bedeckt das zu prüfende Bauteil vollständig. Zahlreiche Sensoren an den Luftleiteinrichtungen, im Innenraum der Sektionen und am Mauerwerk werden zur Erfassung der Temperaturen, der Konvektion und der Luftfeuchte eingesetzt.

Der zwischen der Kalt- und der Warmsektion angeordnete Prüfrahmen nimmt das zu prüfende Mauerwerk auf und unterbindet weitestgehend seitliche thermische Einflüsse. Während der Prüfung ist der Prüfrahmen luftdicht mit beiden Kammerhälften verriegelt.