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Mit geschütztem Heizrohr

Mit geschütztem Heizrohr gemäß DIN EN ISO 8497, ASTM C 534, DIN EN 1946-5 (Messprinzip)

Geräte mit geschütztem Heizrohr werden sowohl in der Industrie für die Qualitätskontrolle und -überwachung im Produktionsbereich als auch in Prüf- und Forschungsinstitutionen eingesetzt. Aufgrund der sehr hohen Messgenauigkeit eignen sie sich hervorragend für den Einsatz als Referenzgeräte und demzufolge zur sogenannten Fremdüberwachung.

Alle TLR-Geräte der TAURUS Instruments verwenden Messrohre unterschiedlicher Durchmesser mit zwei symmetrisch an den Enden angeordneten aktiven Schutzrohren gemäß EN ISO 8497, Abschnitt 7.3, Abbildung 1. Es handelt sich bei diesem Messverfahren um ein direktes stationäres Verfahren, bei dem ein Heizrohr mit einer dem Wärmestrom äquivalenten Leistung beauflagt wird.

Prinzipdarstellung Rohr-Verfahren:

TLR_Prinzipdarstellung

Prinzipdarstellung geschütztes Heizrohr

Berechnung der Wärmeleitfähigkeit:

Die Wärmeleitfähigkeit λ wird wie folgt berechnet:

λ= (U · I · d) / (A · ΔT) U:
I:
d:
A:
ΔT:
Spannung Heizrohr in [V]
Strom Heizrohr in [A]
Probendicke in [m]
Messfläche in [m²]
Temperaturdifferenz in [K]

Die Wärmeleitfähigkeit Lambda wird berechnet aus der elektrischen Leistung, mit der das Heizrohr beauflagt wird (Leistung = Spannung x Strom), der Probendimension (Dicke, Fläche) und der Temperaturdifferenz. Das Ergebnis ist eine dimensionsunabhängige Materialkonstante. Der Wärmewiederstand errechnet sich aus dem Kehrwert der Wärmeleitfähigkeit (1 / λ).

Einsatzgebiet:

Ermittlung der Wärmeleitfähigkeit und des Wärmewiderstandes von Rohrisolierungen.