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Mit geschützter Heizplatte

Mit geschützter Heizplatte gemäß ISO 8302, ASTM C518, DIN EN 1946-3, EN 12664, EN 12667, EN 12939

Geräte mit geschützter Heizplatte werden überwiegend von Prüf- und Forschungsinstitutionen eingesetzt. Aufgrund der sehr hohen Messgenauigkeit eignen sie sich hervorragend für den Einsatz als Referenzgeräte und demzufolge zur sogenannten Fremdüberwachung. Alle Geräte sind als Ein- bzw. Zwei-Platten-Geräte verfügbar.

Ein- und Zwei-Platten-Verfahren

Mit Ausnahme der TLP 300-Serie lassen sich alle Gerätetypen mit geschützter Heizplatte mit geringem Aufwand vom Ein- auf das Zwei-Platten-Verfahren umrüsten. Während beim Zwei-Platten-Verfahren zwei komplett identische Proben benötigt werden, wird beim Ein-Platten-Verfahren mit einer Probe gearbeitet.

Messprinzip geschützter Heizplatte – Prinzipdarstellung Ein-Platten-Verfahren

Prinzipdarstellung Ein-Platten-Verfahren

Messprinzip geschützter Heizplatte – Prinzipdarstellung Zwei-Platten-Verfahren

Prinzipdarstellung Zwei-Platten-Verfahren

Berechnung der Wärmeleitfähigkeit:

Die Wärmeleitfähigkeit λ wird wie folgt berechnet:

λ = (U · I · d) / (A · ΔT) U:
I:
d:
A:
ΔT:
Spannung Heizplatte in [V]
Strom Heizplatte in [A]
Probendicke in [m]
Messfläche in [m²]
Temperaturdifferenz in [K]

Die Wärmeleitfähigkeit Lambda wird berechnet aus der elektrischen Leistung, mit der die Heizplatte beauflagt wird (Leistung = Spannung x Strom), der Probendimension (Dicke, Fläche) und der Temperaturdifferenz. Das Ergebnis ist eine dimensionsunabhängige Materialkonstante. Der Wärmewiederstand errechnet sich aus dem Kehrwert der Wärmeleitfähigkeit (1 / λ).

Einsatzgebiet:

Ermittlung der Wärmeleitfähigkeit und des Wärmewiderstandes von Bau-, Dämm- und Werkstoffen.