• Deutsch
  • English

Mit Wärmestrommesser

Mit Wärmestrommesser gemäß ISO 8301, ASTM C518, DIN EN 1946-3, EN 12664, EN 12667, EN12939

Geräte mit Wärmestrommesser werden überwiegend in der Industrie für die Qualitätskontrolle und -überwachung im Produktionsbereich eingesetzt, da sie bereits nach sehr kurzer Zeit zuverlässige Messergebnisse liefern. Bei Einhaltung der vorgeschriebenen Kalibrierroutine erreichen Geräte mit diesem Verfahren eine annähernd so hohe Messgenauigkeit wie Geräte mit geschützter Heizplatte.

Prinzipdarstellung Wärmestrommessermethode

Wärmestrommesser-Gerät verwenden eine oder mehrere Wärmestrom-Messplatten zur Ermittlung der Wärmestromdichte q in (W/m²). Die möglichen Anordnungen sind in Standard ISO 8301, Abschnitt 2.2.1.2 dargestellt.

Alle TCA-Geräte der TAURUS Instruments verwenden das Ein-Platten-Prinzip mit zwei symmetrisch angeordneten Wärmestrom-Messplatten nach ISO 8301, Abschnitt 2.2.1.2, Abbildung 1b. Es handelt sich bei diesem Messverfahren um ein indirektes Verfahren, da die Wärmestrommesser ein dem Wärmestrom äquivalentes Spannungssignal erzeugen und demzufolge kalibriert werden müssen.

Messprinzip Wärmestrommesser

Prinzipdarstellung Wärmestrommesser

Berechnungsgrundlage für Lambda:

Das elektrische Signal der Wärmestrommesser ist proportional der Wärmestromdichte q in (W/m²). Das bedeutet, dass der Bezug zu einem gemessenen Probekörper über einen bekannten und zertifizierten Probekörper hergestellt werden muss.

Eine Messung der zertifizierten Probe ergibt den notwendigen Kalibrierfaktor. Dieser Wert ist in der Kalibrierdatei der Software hinterlegt und sollte regelmäßig überprüft werden.

Die Wärmeleitfähigkeit wird wie folgt berechnet:

λ= (q * d) / ΔT q: Wärmestromdichte in [W/m²]
d: Probendicke in [m]
ΔT: Temperaturdifferenz in [K]

Einsatzgebiet:

Ermittlung der Wärmeleitfähigkeit und des Wärmedurchgangswiderstandes von Bau-, Dämm- und Werkstoffen